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Trebsen 2026: Drei Pokale und eine Bass für die Ewigkeit

Am 19. und 20. September zog es uns wieder nach Trebsen. Vor der eindrucksvollen Kulisse des Schlosses wurden dort die 25. Internationalen Highland Games gefeiert – für uns natürlich vor allem verbunden mit den Band- und Solo-Competitions.

Am Samstag waren zunächst unsere beiden Bands an der Reihe. In Grade 5 trat unsere Nachwuchsband unter der Leitung von Norina Christ an. Da sie in diesem Grade die einzige gemeldete Band war, stand der erste Platz zwar bereits vorher fest. Viel wichtiger als der Pokal war für uns deshalb das Sheet mit den ausführlichen Rückmeldungen der Judges. Schließlich geht es bei einem solchen Auftritt vor allem darum, Erfahrungen zu sammeln, eine Rückmeldung zum eigenen musikalischen Stand zu erhalten und daraus die nächsten Schritte für die Probenarbeit abzuleiten.

Auch unsere A-Band durfte gleich zweimal in den Circle. In Grade 4A gingen wir mit unserem noch recht frischen „MAP-Tunes-Set“ an den Start und erreichten damit einen starken dritten Platz. Im Grade 4B folgte dann unser bewährtes 4/4-Competition-Set – und damit tatsächlich der erste Platz.

Wow!

Drei Starts, drei Podestplätze und zwei erste Plätze: Mit diesem Ergebnis konnten wir mehr als zufrieden sein. Doch Trebsen wäre nicht Trebsen, wenn mit der Siegerehrung bereits alles vorbei gewesen wäre.

Zunächst gab es an der Theke ein wohlverdientes Guinness. Anschließend entwickelte sich gemeinsam mit einigen Musikern von The Crest of Gordon – City of Bremen Pipes & Drums ein rund einstündiges Zusammenspiel. Auch die Bremer hatten mit mehreren ersten Plätzen in Grade 3 und in der Open Competition allen Grund zum Feiern. So entstand ein wunderbarer musikalischer Abend – für die Musikerinnen und Musiker ebenso wie für das Publikum.

Einen ganz besonderen Einsatz erlebte dabei unsere Bass: Zwischendurch wurde sie von Rory Grossart gespielt, Grade-1-Piper der Inveraray & District Pipe Band. Damit dürfte feststehen, dass sie ab sofort nie wieder geputzt wird. Schließlich möchte man solche prominenten Spuren nicht versehentlich beseitigen.

Später verlagerte sich der Abend in unsere „Wagenburg“ auf der Campingwiese. Bei Grillfleisch, Lagerfeuer in der Feuerschale und dem einen oder anderen Bier ließen wir einen ausgesprochen erfolgreichen und vor allem sehr musikalischen Samstag ausklingen.

Am nächsten Morgen erwachte die Wagenburg langsam wieder zum Leben. Beim gemeinsamen Frühstück war die Band allerdings nicht ganz unter sich: Unter einem der Tische schauten ein paar Mäuse neugierig aus ihrem Loch hervor und hofften offenbar, ebenfalls etwas vom Frühstück abzubekommen. Ob sie eher Brötchen oder schottisches Shortbread bevorzugen, ließ sich nicht abschließend klären.

Anschließend gehörte der Sonntag den Solistinnen und Solisten. Gleich elf Mitglieder unserer Band stellten sich in unterschiedlichen Grades und an verschiedenen Instrumenten den Judges. Damit waren die Highland Dragons auch bei den Solo-Competitions ausgesprochen stark vertreten.

[Hier können noch die einzelnen Platzierungen ergänzt werden.]

Unser herzlicher Dank gilt den Caledonian Culture Friends e. V., der Dresden & District Pipes and Drums und allen weiteren Helferinnen und Helfern für die großartige Organisation dieser Jubiläumsausgabe. Die Monitore mit aktuellen Informationen und Zeitplänen waren ebenso hilfreich wie die Verpflegung im Backstage-Bereich. Nudeln mit Tomatensoße und Wurst mögen auf dem Papier vielleicht nicht besonders schottisch klingen – nach einem Competition-Auftritt waren sie aber ziemlich genau das Richtige.

Trebsen 2026 war für uns damit weit mehr als nur eine erfolgreiche Competition: ein Wochenende voller Musik, hilfreicher Rückmeldungen, schöner Begegnungen und gemeinsamer Stunden, an die wir uns noch lange erinnern werden.

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